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Tauchtiefe

Wale lernen GesĂ€nge đŸŽ¶

Buckelwale können komplexe GesÀnge von Walen aus anderen Regionen lernen und auswendig lernen

Eine neue Studie hat gezeigt, dass Buckelwale unglaublich komplexe GesĂ€nge von Walen aus anderen Regionen lernen können. Und das auf einer Ebene, die mit keiner anderen nicht-menschlichen Art vergleichbar ist! đŸ€Ż

Dr. Jenny Allen, deren Doktorarbeit zu der Studie fĂŒhrte, erklĂ€rte, wie die Forscher herausgefunden haben, dass neukaledonische Buckelwale in der Lage waren, GesĂ€nge von Walen an der OstkĂŒste Australiens zu lernen. Mehr noch, die WalgesĂ€nge waren Ă€ußerst komplex und die Wale haben sie mit bemerkenswerter Genauigkeit ĂŒbernommen.

“Das deutet auf eine kulturelle Weitergabe hin, wie sie bei keiner anderen Spezies beobachtet wurde”, sagte sie.

Die Walgesang Studie

Die von der University of Queensland geleitete Studie untersuchte die Gesangsmuster von mĂ€nnlichen Buckelwalen aus jeder Region zwischen 2009 und 2015. Die Wissenschaftler schauten sich, wie sich die Kultur zwischen den Populationen ĂŒbertrĂ€gt.

Dr. Allen erklĂ€rt: “Indem wir der australischen Buckelwalpopulation zuhörten, konnten wir feststellen, ob sich die GesĂ€nge in irgendeiner Weise verĂ€nderten, wenn sie von den neukaledonischen Walen gesungen wurden.

“Wir fanden heraus, dass sie tatsĂ€chlich genau die gleichen Töne lernten, ohne etwas zu vereinfachen oder wegzulassen.

“Jedes Jahr, in dem wir sie beobachteten, sangen sie ein anderes Lied. Das bedeutet, dass Buckelwale sehr schnell ein ganzes Liedmuster von einer anderen Population lernen können, selbst wenn es komplex oder schwierig ist.”

Wo lernen die Wale diese Lieder?

Die GesÀnge werden wahrscheinlich auf gemeinsamen Wanderrouten oder an gemeinsamen FutterplÀtzen gelernt. Das können Migrationsrouten in Neuseeland und FutterplÀtze in der Antarktis sein.

“Wir hoffen, dass diese Ergebnisse ein Modell fĂŒr weitere Studien zum VerstĂ€ndnis der Evolution der kulturellen Kommunikation bei Tieren und Menschen liefern.”

Buckelwale gelten zwar nicht mehr als gefĂ€hrdet, aber ihre Populationen mĂŒssen trotzdem sorgfĂ€ltig beobachtet werden, warnt Dr. Allen. Sie hofft, dass diese Erkenntnisse dabei helfen können.

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